16. September 2019

Dynamisches Prozessmanagement durch Datenanalyse und Smart Services

LogObject AG, ein weltweit agierendes Unternehmen mit Hauptsitz in Zürich, ist spezialisiert auf Softwarearchitekturen für die Bereiche Prozessmanagement im Field-Service inkl. Ressourcen-Management, Einsatzplanung, Materiallogistik und dynamischer Disposition. Angeboten wird eine ganz bestimmte Kernstrategie. Sie liefert ein logistisch fundiertes Lösungsmodell für Unternehmen unterschiedlichster Bereiche, mit dessen Hilfe der mobile Service maximal effizient gesteuert werden kann. Wichtige Branchen sind hier Telekommunikation und Kabel, Heizung und Klima, Weiße Ware, Maschinenbau, Bau und Facilitymanagement, sowie der Öffentliche Dienst. Entsprechend gehören Unternehmen wie Swisscom, Sunrise, Deutsche Telekom, Unitymedia, Vodafone, Telecom Italia, Meier Tobler, Whirlpool, Bauknecht, Saurer, SBB, Polizei und Militär zu den Kunden des Schweizer Unternehmens. Mit einem Fokus auf lückenlose Prozessabbildung und Echtzeit-Datengewinnung unterstützt das LogObject Portfolio nicht nur internationale Konzerne, sondern auch mittelständische Unternehmen bei der Leistungsoptimierung und Erarbeitung hochpräzisier Auftrags-Workflows.

Albert Schöppl, Head of Sales and Marketing bei LogObject, hat uns im Interview Rede und Antwort zur Mitgliedschaft im Center Smart Services gestanden. Erfahren Sie, wie es zu der bereits seit einiger Zeit sehr erfolgreich bestehenden Mitgliedschaft im Center Smart Services auf dem RWTH Aachen Campus kam, welche Ziele wir gemeinsam verfolgen und worin sich die Kooperation mit dem Center so essentiell von anderen Zusammenarbeiten unterscheidet.

Was ist die Grundidee hinter Ihrer Mitgliedschaft auf dem RWTH Aachen Campus?

Wir haben einen starken Partner gesucht, um tiefgehendes Know-how auszutauschen und marktspezifische Lösungen im Bereich des strategischen Produkt-Managements und Vertrieb zu entwickeln. Die meisten Hochschulen sind in ihrer Forschung und Entwicklung sehr technisch, beim RWTH Aachen Campus gefällt uns der strategische und produktbezogene Fokus. Mit diesem können wir unsere Ideen sehr praxisnah realisieren.

Hinzu kommt der gute Standort in Aachen mit einer der besten und bekanntesten Universitäten im Bereich Maschinen-Anlagenbau und Technologie im Land. Das zieht natürlich weitere wichtige Akteure der Industrie an und ist auch bei Veranstaltungen ein beliebter Publikumsmagnet, wodurch uns ein wichtiger Wettbewerbsvorteil entsteht. Die Infrastruktur und das logistische Angebot auf dem RWTH Aachen Campus sind gut, aber wir sind vor allem auch an diesem Standort aufgrund der Menschen, die hier aktiv sind – letztlich sind diese besonders entscheidend für eine gute Zusammenarbeit.

Was hat Sie motiviert, sich im Center Smart Services zu immatrikulieren?

Die hochaktuellen Themen, mit denen sich das Center befasst und die interessanten Projekte, die durchgeführt werden, sind ausschlaggebende Punkte gewesen. Auch die bereits im Center immatrikulierten Unternehmen sind für uns sehr spannend, da sie oft nah an unserem eigenen Geschäftsbereich agieren. Sie sind für uns vielversprechend, entweder als potentielle Kunden oder künftige Partner. Der Erfahrungsaustausch ist sehr gut, weil eine offene Atmosphäre geschaffen wird und gut konzipierte Veranstaltungen die Kommunikation immer wieder aufs Neue fördern.

Wir erhoffen uns natürlich auch, durch unsere Zusammenarbeit mit dem Center unsere Sichtbarkeit und Präsenz im deutschen Markt zu erhöhen. Dies gelingt uns durch gemeinsam organisierte Veranstaltungen, wie unsere LogObject Experience Days. An mehreren Terminen 2019 haben wir ein gemeinsames, sehr praxisorientiertes Tagesprogramm erstellt. Wir zeigen am Beispiel wechselnder Best Practices auf, wie Digitalisierung den Field-Service nachhaltig optimieren kann. Eine Win-Win-Situation: Wir können unsere Expertise einem Fachpublikum präsentieren und diesem zeigen, wie fortschrittlich wir in den Bereichen Smart Services und Machine Learning im Management mobiler Ressourcen und Field-Service arbeiten. Gleichzeitig lernen wir potentielle Kunden kennen und erfahren, wie andere Industrieunternehmen das Thema angehen und welche Herausforderungen oder auch Wünsche sie im Zusammenhang mit Lösungen wie unseren sehen.

Welche mittel- bzw. langfristigen Vorteile sehen Sie in der Kooperation mit dem Center Smart Services und welche Ziele verfolgen Sie?

Langfristig wollen wir nicht nur vom Erfahrungsschatz des Centers profitieren, sondern auch unsere eigene Expertise und Kompetenz aus unserem Geschäftsfeld in der Zusammenarbeit und bei Events einbringen, denn wir können gegenseitig viel voneinander lernen.

Gemeinsam mit dem Center und den anderen Mitgliedern im Center- können gute Konzepte entstehen, die auch für uns von Vorteil sind – sei es, weil wir unser Portfolio entsprechend adaptieren oder sogar gänzlich neue Lösungsideen entwickeln. Die interessanten Projekte und Studien des Centers bieten uns attraktiven Input für mehrere Bereiche unserer Geschäftstätigkeiten. Wir erhoffen uns darüber hinaus gute Kontakte zu passenden Ansprechpartnern und Firmen im Bereich Service Management, denn das Netzwerk des Cluster Smart Logistik, dem das Center Smart Services auf dem RWTH Aachen Campus angehört, ist sehr weitreichend.

Was raten Sie vergleichbaren Unternehmen, die noch zögern, sich zu immatrikulieren?

Unbedingt an 1-2 der vielfältigen Veranstaltungen des Centers teilzunehmen und selbst zu erfahren, was eine Immatrikulation bringen kann und wie professionell die Umsetzung in allen Bereichen ist! Haben wir auch getan 😉

Außerdem lohnt es sich, mit anderen bereits immatrikulierten Teilnehmern zu sprechen und die Mehrwerte der Zusammenarbeit besser zu verstehen.

Verfolgen Sie ähnliche Modelle mit anderen Hochschulen?

Wir arbeiten mit anderen Hochschulen zusammen, allerdings nicht auf diese Art und Weise. Dort liegt der Schwerpunkt eher auf der Zusammenarbeit im Bereich der tiefgehend technischen Forschung und Entwicklung, etwa für mathematische Modelle und passende künstliche Intelligenz zur Weiterentwicklung unserer Lösungen. Das Konzept des Centers ist in dieser Hinsicht etwas ganz Anderes!

 

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