17. April 2018

In unserer Serie „Kurz vorgestellt“ liefern wir Ihnen Einblicke in den Arbeitsalltag des Centers Smart Services und stellen Mitarbeiter und ihre Aufgabenbereiche vor. Was das Center genau macht und welcher Vision es folgt, erfahren Sie im Interview mit Dr. Phillipp Jussen, Leiter des Centers Smart Services.

Seit wann arbeiten Sie im Center Smart Services?

Ich bin von der ersten Stunde seit 2015 mit dabei und habe das Center mit aufgebaut. Seit Oktober 2017 bin ich geschäftsführend für das Center verantwortlich.

Was begeistert Sie an der Arbeit im Center Smart Services?

Wir hatten das große Glück, schon relativ früh die Entwicklungen der Digitalisierung und deren Auswirkungen und Möglichkeiten für produzierende Unternehmen erforschen und mitgestalten zu dürfen. Heute können wir davon eine ganze Menge an die Unternehmen weitergeben und erhalten dafür täglich ein tolles Feedback. Das motiviert schon unheimlich dazu, Dinge immer noch ein bisschen besser verstehen zu wollen. Sozusagen als Gratis-Dankeschön erhalten wir von den Unternehmen immer wieder neue knifflige Fragestellungen, auf die wir uns dann mit Begeisterung stürzen. Auch wenn wir uns im Themenfeld der Digitalisierung bewegen, ist die Zusammenarbeit mit Menschen, die eine Begeisterung und Neugier für ein Thema teilen, am Ende der motivierendste Faktor.

Das klingt nach Unternehmensberatung, oder gibt es einen Unterschied zwischen klassischen Unternehmensberatungen und dem Center Smart Services?

Selbstverständlich unterstützen wir Unternehmen auch in bilateralen Beratungsprojekten. Das Herzstück des Centers sind aber konsortiale, durch Unternehmen finanzierte Projekte. Wir bearbeiten dabei komplexe Fragestellungen gemeinsam mit mehreren Unternehmen und haben Dank der einzigartigen Infrastruktur im Cluster Smart Logistik die Option, diese Projekte nicht nur bis zum Konzept zu begleiten, wie es bei Unternehmensberatungen üblich ist, sondern bis zur Marktreife. Wir verstehen uns eigentlich eher als Betreiber und Organisator eines Netzwerks, das seine Mitglieder über Jahre begleitet und unterstützt und für eine nachhaltige Etablierung digitaler Geschäftsmodelle sorgt.

Woran erkennt man sofort Ihren Arbeitsplatz?

Ich versuche immer, einen relativ aufgeräumten Schreibtisch beizubehalten. Neben meinem Laptop, einem Notizblock und einem kleinen Stapel Unterlagen zu aktuellen Vorgängen findet man dort eigentlich nur noch eine Tasse mit grünem Tee.

Wie steht es um Ihre Work-Life-Balance?

Ich persönlich halte es da mit Gary Vaynerchuk, der sinngemäß sagt:  Wenn man sich die ganze Woche nur auf Freitag freut, macht man etwas falsch. Ich bin in erster Linie Überzeugungstäter und aus Begeisterung für unsere spannenden Themen sehr engagiert. Im Umkehrschluss ist es natürlich auch so, dass wenn man sich für ein Thema wirklich begeistert, man gerne viel Zeit dort investiert.
Bei mir persönlich kommt dann noch eine ausgeprägte Neugier hinzu. Insbesondere wenn man sich mit Fragestellungen rund um die Digitalisierung beschäftigt, wird man auch im Privatleben quasi permanent mit Dingen konfrontiert, die im Bezug dazu stehen. Aber auch wenn man gerne und viel arbeitet, ist es wichtig, einen Ausgleich zu schaffen. Wie bei vielen Kollegen ist das auch bei mir das Reisen und (leider etwas zu selten) der Sport.

Was würden Sie potentiellen Bewerbern raten?

Präsentieren Sie sich als Prototyp, noch nicht ganz fertig, aber bereit dazu, die vielen Herausforderungen zu meistern, die an Sie gestellt werden.

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